In eigener Sache
Die Zukunft
Liebe Fuegos, 20 Jahre. Das muss man erstmal sacken lassen.
Dieses Jahr feiern wir unser Jubiläum und weil ihr es seid, die diese 20 Jahre möglich gemacht haben, wollen wir transparent mit euch sein: Das Fuego verändert sich.
Hinter den Kulissen hat sich in den letzten Jahren viel getan. Das Fuego befindet sich mitten in einer Generationenübergabe. Wir möchten und müssen intern umstrukturieren – auch, um den jungen Menschen in unserem Team den Raum für Neues, Eigenes und frische Ideen zu schenken.
Dazu kommt eine Realität, die wir alle spüren: Die massiven Kürzungen in der Kunst- und Kulturszene treffen uns – und die Produktionskosten steigen weiter. Technik, Sicherheit, Infrastruktur: Alles ist teurer geworden, und das merken wir schon in diesem Jahr deutlich. Dabei entsteht das Fuego selbst komplett ehrenamtlich: Jede Stunde Planung, jeder Aufbau, jede Schicht – alles machen wir neben Job, Studium, Schule und Familie, ohne dass jemand von uns dafür bezahlt wird. Genau deshalb müssen wir umdenken, mutig sein und nach neuen Lösungen suchen, um weiter bestehen zu können.
In dieser Form, wie ihr das Fuego kennt, findet es im August ein letztes Mal statt. Was sich ändert, ist das Wie – nicht, ob wir weitermachen.
Wir verschwinden nicht: Ihr hört und seht uns weiter, und wir halten euch auf dem Laufenden. Wie das Fuego danach aussieht, können wir euch heute noch nicht sagen. Wir arbeiten daran und nehmen uns die Zeit, es richtig gut zu machen.
Was wir euch sagen können: Diesen 20. Geburtstag feiern wir so, wie das Fuego es verdient hat. Laut, bunt, herzlich und voller Magie. Und mit einem großen Danke für jeden Tanz, jedes Lächeln und für eine Community, die dieses Festival überhaupt erst lebendig macht.
Kommt vorbei. Wir sehen uns auf der Insel.
Danke für alles,
Euer Fuego-Team